Jahr: 2010
Verlag: Rowohlt

Ein langer Brief an September Nowak

Markus Berges

Ob es der gelungene Titel war, der mich zum Kauf dieses Buches veranlasste? Die Geschichte um ein Mädchen aus der westfälischen Provinz, das nach Nizza reist, um zu erfahren, dass die langjährige Brieffreundin nicht ist, was sie versprach? Ich weiß es nicht mehr, September Nowak lag schon länger herum. Für das Buch spricht, dass ich es recht schnell gelesen habe. Dies in der Erwartung, dass mit zunehmender Seitenzahl noch irgendetwas geschehen würde. Das war nicht der Fall. Es geht ohne große Höhen und Tiefen durch den Süden Frankreichs bis nach Spanien. Menschen werden getroffen. Andere Menschen. Dann ist das Buch auch schon zu Ende. Ich mag Roadmovies. Hier haben mich leider weder die Geschichte noch die Figuren irgendwie berührt. Es bleibt eine schöne Sprache.