12 Platten

Ich wollte schon sehr lange mal über Platten bloggen, die mir etwas bedeuten. Hier sind zwölf davon, für jeden Monat des Jahres eine, auch wenn nicht bei allen eine Verbindung zum jeweiligen Monat besteht. Beginnen wir mit dem anstehenden Juli:

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#80

Country Westerns

Rockmusik höre ich kaum noch, es ist einfach alles langweilig. Umso erstaunlicher, dass mir die Country Westerns so gut gefallen, ist doch an der Band nichts Besonderes, sieht man vielleicht von der Stimme oder dem ausgefeilten Spiel der Bassistin ab. Irgendwie innovativ ist die Musik schon gar nicht. Der Bandname ist auch bescheuert. Vielleicht ist es das Zusammenspiel, die Sämigkeit. Oder diese kratzige Stimme. Am ehesten aber ist’s die Einfachheit der Stücke in Zeiten völlig überproduzierter Popmusik. Manchmal gibt es wahrscheinlich einfach nichts Besseres als amerikanische Provinzler mit Gitarre, Bass und Schlagzeug. Und ein Trio bleibt sowieso immer die beste Besetzung.

#72

Cantar d’amore

Italienische Liebeslieder der Renaissance, eingespielt vom Ensemble Oni Wytars. Ich habe keine Ahnung von der Musik dieser Epoche. Aber sie ist wunderschön und das reicht mir. Aus dem Begleittext erfahren wir: »Die Autoren dieser Liebeslieder und Gedichte waren in der Vergangenheit Könige, Troubadoure und Troubadourinnen, fahrende Sänger, Hofkapellmeister, verarmte Dichter und zahllose andere, von denen uns leider keine Spur erhalten blieb.« Ich kann versichern: es ist der eine oder andere Ohrwurm enthalten.

#63