Ferment

Da fermentiert er vor sich hin, der Kohl Koreas.

Mein Buch

Es ist ja angesichts des allgemeinen Zustands der Welt nicht so einfach, Dystopien zu entwerfen. Und man muss aufpassen: die Realität kann schneller überholen, als man denkt. Dann ergeht es einem wie Rambo, der noch durch Afghanistan ritt, als die realen Sowjets längst auf dem Rückzug waren.

Ich habe es trotzdem versucht mit einer Geschichte aus der Zukunft. Der Roman heißt Die Lehrerin und ich habe mich die letzten zweieinhalb Jahre mit ihm beschäftigt, was als Tat eines Narren erscheinen mag, wenn man die Diskrepanz zwischen Aufwand und zu erwartendem Ertrag betrachtet. Man könnte in der Zeit schließlich auch einen Vertrieb für lustig bedruckte Gesichtsmasken gründen. Oder alle Gerichte von Ottolenghi nachkochen. Aber ich sag Ihnen: es hat enorm Spaß gemacht, an einem langen Text zu schreiben. Er hat mich Lockdowns und Langeweile überstehen lassen.

Jetzt bleiben noch einige Dinge zu tun und dann kann Die Lehrerin hoffentlich erscheinen.

Demnächst mehr.

Korrigieren

Der längste Text, den ich je geschrieben habe. Erschreckend, wie viele Fehler man entdeckt, wenn man Wörter auf Papier statt auf einem Bildschirm vor sich hat.

Hello again

Ein Archiv, das bis in graue Vorzeit zurückreicht. Been there. Ein stolzer Eintrag zum zwanzigjährigen Blog-Jubiläum. Kurz davor. Meine Glückwünsche denen, die es geschafft haben.

Auch ein Neuanfang hat etwas. Der Geruch einer frischen Website. Alles ist möglich. Und dann wird doch alles anders.

Hello again.